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Ausgehend von archaischen/matriarchalen Mythologien
setze ich mich in meiner künstlerischen Tätigkeit
mit Grundthemen des Menschseins wie Geburt - Eros -
Tod - Spiritualität auseinander.
Die hauptsächlich während des Projekts „Lust auf Triebe“ entstandenen Zeichnungen haben die reduzierte Darstellung des meist weiblichen Körpers zum Inhalt. Dabei spielt der Humor eine wichtige Rolle, z.B. bei Zeichnungen wie „Das beste Stück“, wo auch der erotische Aspekt mitschwingt, oder „Füchsin“. Ebenso sind die kräftige Farbgebung und der starke Strich ein besonderes Merkmal.
Und hier ein Text von Isabella Ackerl:
„Monika Herschberger versucht herauszufinden, was istursprünglich und was istErgebnis zivilisatorischer Gepflogenheiten und sozialer Angepasstheiten. Sie sucht einen Kontrapunkt zu den uns gewohnten und dadurch kaum mehr wahrgenommenen Geschlechteridentitäten zu finden.
Es sind erotische Zeichnungen, feministisch gedeutet mit teils archaischen Vorbildern, wie etwa Frauendarstellungen aus irischen Kirchen mit gespreizten Beinen. Die Erotik macht nicht bei Frauen Halt auch Männer, reduziert auf Körper,sind es wert, mit erotischem Blick gesehen zu werden. Über allen ihren Arbeiten schwebt ein Hauch von Humor, von Lächeln über verkrampfte Zugänge und auch Emotionen. Monika Herschbergers Farbpalette, istklar, stark, fast krass und von Rot dominiert. Sie braucht nicht viele Farbnuancen, um ihre Botschaft an die Frau und an den Mann zu bringen.“
Isabella Ackerl zur Ausstellung „(N)a(c)kt, Galerie Alpha, Okt 05
Die Reduktion auf das Wesentliche – mit dem Wunsch nach Tiefe – Symbolhaftes entsteht. Inspiriert von Höhlenzeichnungen & Göttinnen und Erzählungen über die Göttin Baubo. (Aus der griechischen Mythologie: ihre Augen waren Brüste, ihre Vagina ihr Mund…)
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